Die Versammlung zum Thema „Die Lehren der 1930er Jahre und der Kampf gegen die extreme Rechte heute“, die der Mehring Verlag am Samstag im Rahmen der Leipziger Buchmesse und „Leipzig liest“ durchführte, stieß auf großes Interesse. Obwohl die Veranstaltung etwas abgelegen, im Leipziger Außenbezirk Plagwitz stattfand, drängten sich etwa 200 Besucher in die Halle 18 der Baumwollspinnerei.

„Wir hätten die Versammlung gerne wieder in der Leipziger Universität durchgeführt, wie wir das in früheren Jahren bereits mehrfach und sehr erfolgreich getan haben“, sagte Ulrich Rippert in seinen Begrüßungsworten. Doch in diesem Jahr und zu diesem Thema habe die Universitätsleitung den Raum verweigert und behauptet, es stünde kein Hörsaal zur Verfügung.

Das sei eine eindeutige Kapitulation vor der AfD und zeige, wie die extrem Rechte von den Universitätsleitungen, Parteien und wichtigen Teilen des Staatsapparats unterstützt werde, erklärte Rippert und fügte hinzu: „Genau dagegen richtet sich unsere Versammlung.“

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