30 Jahre nach dem Fall der Mauer, der als Beginn einer neuen Ära der Demokratie, des Friedens und des Wohlstands, gar als »Ende der Geschichte« (Fukuyama) gefeiert wurde, zeigt der Kapitalismus wieder sein wahres Gesicht. Rechtsextreme Terrornetzwerke morden mit Unterstützung des Staatsapparats, an den Universitäten werden die Verbrechen der Nazis verharmlost und die große Koalition setzt das rechte Programm der AfD in die Tat um. Um ihre Politik von Militarismus und extremer sozialer Ungleichheit gegen jede Opposition durchzusetzen, greifen die Herrschenden wieder zu autoritären und letztlich faschistischen Methoden.

Auf der Veranstaltung werden die Ursachen des Rechtsrucks untersucht und diskutiert, weshalb eine sozialistische Perspektive notwendig ist, um die rechte Gefahr zu stoppen. Neben führenden Vertretern der SGP wird auch der amerikanische Trotzkist David North sprechen, der sich in zahlreichen Schriften mit diesen Fragen auseinandergesetzt hat. Er ist Autor des Buchs »Die russische Revolution und das unvollendete 20. Jahrhundert«, in dem er aufzeigt, wie all die Grundprobleme des 20. Jahrhunderts zurückkehren und damit Krieg und Revolution wieder auf der Tagesordnung stehen.

Berlin

09.11.2019, 15:00 Uhr
Rathaus Schöneberg
(Louise-Schroeder-Saal)
John-F.-Kennedy-Platz 1
10825 Berlin

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