Veranstaltungstermine

Nach dem Brexit: Nationalismus und Militarismus in Europa

Die Europäische Union bricht auseinander. Die deutsche Re- gierung reagiert auf die wachsende politische, wirtschaft- liche und soziale Krise mit der Militarisierung Europas. Sie strebt, wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, wieder die Vorherrschaft über den Kontinent an, zwingt anderen Ländern ihr Finanzdiktat auf und rüstet auf. In ihrem neuen »Weißbuch« plant sie eine massive Aufrüstung der Bundes- wehr, eine von Deutschland dominierte europäische Außen- und Verteidigungspolitik sowie den Einsatz der Armee im Inneren.

Die PSG lehnt diese Großmachtpolitik, die von allen Bun- destagsparteien unterstützt wird, ab. Auf der Veranstaltung werden Kandidaten der PSG über die Ursachen und Hinter- gründe der Remilitarisierung sprechen und eine sozialistische Strategie für den Kampf gegen Militarismus und Krieg zur Diskussion stellen.

Berlin

18. August 2016, 18:30 Uhr
HvH Coaching-Etage
2. OG über dem Café Bilderbuch
Akazienstraße 28
10823 Berlin

Die Aufrüstung der Nato gegen Russland und die Gefahr eines dritten Weltkriegs

Vor 75 Jahren überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion und begann einen Vernichtungskrieg, der 27 Millionen Menschen das Leben kostete. Heute findet an der russischen Grenze wieder ein gewaltiger Militäraufmarsch statt, der eine noch größere Katastrophe heraufbeschwört.

Auf dem Nato-Gipfel in Warschau beschloss das Militärbündnis die Stationierung mehrerer Bataillone sowie den Aufbau eines Raketenabwehrsystems in Rumänien, Polen und den baltischen Staaten. Der dänische Nato-Offzier Jakob Larsen erklärte: »Wir müssen wieder lernen, den totalen Krieg zu führen.«

Die Veranstaltung wird über die politischen Hintergründe und den Fortschritt der Kriegsvorbereitungen sowie die zentrale Rolle der Bundeswehr informieren. Vertreter der PSG werden erläutern, weshalb nur eine internationale sozialistische Bewegung, die sich auf die Arbeiterklasse stützt, einen Dritten Weltkrieg verhindern kann.

Berlin

27. August 2016, 15:00 Uhr
ABACUS Tierpark Hotel
Raum 3
Franz-Mett-Straße 3-9
10319 Berlin

Weder Trump noch Clinton: Die Socialist Equality Party in der US-Wahl

Veranstaltung der IYSSE Hochschulgruppe an der HU mit den US-Präsidentschaftskandidaten der SEP

Die Präsidentschaftswahlen in den USA sind ein Ereignis von weltweiter Bedeutung. In der größten Wirtschafts- und Militärmacht der Welt treten ein faschistoider Medienmogul und eine Vertraute der Wall Street und des Militärs zur Wahl um das höchste Staatsamt an. Unabhängig davon, wer die Wahl im November gewinnt, wird die nächste Regierung die reaktionärste, repressivste und gewalttätigste in der Geschichte Amerikas sein.

Der Wahlkampf der Socialist Equality Party (SEP), der amerikanischen Trotzkisten, gewinnt unter diesen Bedingungen enorme Bedeutung. Anders als der selbsternannte Sozialist Bernie Sanders, der mittlerweile Hillary Clinton unterstützt, vertreten die Kandidaten der SEP, Jerry White und Niles Niemuth, ein wirkliches sozialistisches Programm, das sich gegen Krieg und Kapitalismus richtet und die Interessen der amerikanischen und internationalen Arbeiterklasse zum Ausdruck bringt.

Berlin

2. September 2016, 18:30 Uhr
Humboldt Universität
Hörsaal 2094, Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Der Ausnahmezustand in Frankreich und die Zuspitzung des Klassenkampfs in Europa

In ganz Europa setzen sich Arbeiter gegen die sozialen Angriffe ihrer Regierung und der Europäischen Union zur Wehr. Der Kapitalismus hat ihnen nichts mehr zu bieten außer Armut, Arbeitslosigkeit und Krieg.

Die herrschenden Eliten reagieren mit brutaler Gewalt auf das Wiederaufleben des Klassenkampfs. In Frankreich hat die sozialistische Regierung seit Monaten den Ausnahmezustand verhängt und setzt ihre diktatorischen Vollmachten gegen streikende Arbeiter ein, die eine französische Version der Hartz-Gesetz verhindern wollen.

Auf der Veranstaltung werden wir mit einem Vertreter der Vierten Internationale aus Frankreich über den Klassenkampf in dem Land und die diktatorischen Maßnahmen der Hollande-Regierung diskutieren. Eine wichtige Rolle werden dabei die Erfahrungen spielen, die Arbeiter mit pseudolinken Parteien gemacht haben.

Berlin

11. September 2016, 15:00 Uhr
Centre Français
Raum 117
Müllerstraße 74
13349 Berlin

Stimmt gegen Krieg und Militarismus! Wählt PSG!

Der Kampf gegen Militarismus und Diktatur erfordert den Aufbau einer neuen Partei. Er kann nur erfolgreich sein, wenn er international ist, sich auf die Arbeiterklasse stützt und den Kampf gegen Krieg mit dem Kampf gegen den Kapitalismus verbindet.

Auf unserer Wahlabschlussveranstaltung werden wir mit Vertretern der Vierten Internationale aus vielen Ländern der Welt über ein sozialistisches Programm diskutieren, das den Widerstand gegen Krieg mit dem Kampf gegen soziale Ungleichheit, Staatsaufrüstung und Fremdenfeindlichkeit verbindet und für den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft eintritt.

Berlin

15. September 2016, 18:00 Uhr
Ufa-Fabrik
Theatersaal
Viktoriastraße 10-18
12105 Berlin