Veranstaltungen der PSG

100 Jahre seit dem ersten Weltkrieg – Stoppt die Wiederkehr des deutschen Militarismus

Veranstaltung der International Youth and Students for Social Equality (IYSSE)

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrt die herrschende Elite in Deutschland zu einer aggressiven Außenpolitik zurück. In der Ukraine hat die Bundesregierung einen faschistischen Putsch orchestriert und unterstützt den blutigen Bürgerkrieg gegen den Osten des Landes. Bundespräsident Gauck fordert das Ende der militärischen Zurückhaltung. Politiker aller Bundestagsparteien und die Medien rufen nach „deutscher Führung“ und trommeln für weltweite Einsätze der Bundeswehr.

Die Wiederkehr des deutschen Militarismus geht mit einer umfassenden ideologischen Offensive einher. Die herrschende Klasse, die abscheuliche Verbrechen begangen hat, soll historisch reingewaschen werden. Prof. Herfried Münkler und Prof. Jörg Baberowski von der HU spielen dabei Schlüsselrollen. Während jener die imperialistischen Ambitionen Deutschlands im Ersten Weltkrieg leugnet, relativiert dieser die Gräueltaten der Nazis.

Die Offensive des deutschen Imperialismus hat objektive Ursachen. Wie in der Vergangenheit reagiert die herrschende Klasse auf die tiefe Krise des Kapitalismus und die wachsenden Konflikte zwischen den Großmächten um Einflusssphären und Rohstoffe. Der Kampf gegen die Rückkehr des deutschen Militarismus und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs ist deshalb untrennbar mit dem Kampf gegen Kapitalismus verbunden. Er erfordert das Eingreifen der internationalen Arbeiterklasse auf der Grundlage eines revolutionären marxistischen Programms.

Berlin

15. Juli 2014, 18:30 Uhr
HU Berlin (Hörsaal 3038)
Unter den Linden 6, 10117 Berlin


Bankenrettung, Sozialkürzungen, Syrienkrieg: Die Linke als Partei des deutschen Imperialismus

Im Bundestagswahlkampf spricht sich die Linkspartei für eine Koalition mit der SPD und den Grünen aus. Sie signalisiert der herrschenden Elite damit, dass sie bereit steht, der Arbeiterklasse die nächste Runde sozialer Angriffe aufzuzwingen. Hervorgegangen aus der SED/PDS spielte sie in den Wendejahren eine Schlüsselrolle, um im Osten wieder den Kapitalismus einzuführen. Heute verteidigt sie, wie alle anderen bürgerlichen Parteien, den deutschen Imperialismus. Sie unterstützt die EU und einen Regimewechsel in Syrien. Ihre sozialen Phrasen sind reine Augenwischerei und dienen dazu eine unabhängige sozialistische Bewegung zu verhindern. Arbeiter müssen den Klassencharakter der Linkspartei verstehen und ihre eigene Partei aufbauen – die Partei für Soziale Gleichheit.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 15. September 2013 statt.

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80 Jahre nach der deutschen Katastrophe: Gegen Krieg und Diktatur!

Die Enthüllungen Edward Snowdens zeigen, dass auch in Deutschland die Infrastruktur eines Polizeistaats existiert. Immer neue Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen und imperialistische Kriege wie in Syrien vertragen sich nicht mit Demokratie. 1933 verhalfen die Eliten in Wirtschaft, Staat und Militär Hitler zur Macht, um die Arbeiterbewegung zu zerschlagen und den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten. Heute greifen sie wieder zu autoritären Herrschaftsmethoden und Krieg, um ihre Interessen zu verteidigen. Die Arbeiterklasse ist die einzige gesellschaftliche Kraft, die den Kampf gegen Krieg, Diktatur und Sozialabbau führen kann. Dazu muss sie sich unabhängig organisieren und braucht ein internationales sozialistisches Programm.

Bochum

Diese Veranstaltung fand bereits am 8. September 2013 statt.

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Hände Weg Von Syrien! Stoppt die Kriegstreiber!

Die Regierung Merkel und ihre Verbündeten bereiten in Syrien ein imperialistisches Verbrechen vor. Gestützt auf Lügen und Provokationen wollen sie ein weiteres Land im Mittleren Osten bombardieren. Die Behauptung, dies geschehe aus humanitären Gründen, um syrische Zivilisten zu schützen, ist eine Lüge. Während der Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen haben sie Hunderttausende Zivilisten getötet. Ihr wirkliches Ziel ist die Kontrolle über den Mittleren Osten, wo sich die Hälfte aller nachgewiesenen Erdölreserven der Welt befinden. Alle Parteien von CDU/CSU bis zur Linkspartei und große Teile der ehemaligen „Friedensbewegung“ unterstützen den Krieg. Die Partei für Soziale Gleichheit lehnt ihn bedingungslos ab und kämpft für den Aufbau einer internationalen Anti-Kriegsbewegung, die sich auf die Arbeiterklasse und ein sozialistische Programm stützt.

 

Frankfurt (Main)

Diese Veranstaltung fand bereits am 1. September 2013 statt.

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Revolution und Konterrevolution in Ägypten – die politischen Lehren

Die dramatischen Ereignisse in Ägypten zeigen die Notwendigkeit eines sozialistischen Programms und einer revolutionären Führung. Mehr als zwei Jahre nach dem Aufstand gegen die Mubarak-Diktatur versucht das Militär mit blutiger Gewalt die Uhr auf die Zeit vor dem Februar 2011 zurückzudrehen. Es stützt sich dabei auf liberale und pseudolinke Kräfte, die offen die Gewalt des Militärs unterstützen und ihren konterrevolutionären Charakter zeigen. In Ägypten wie in Europa brauchen Arbeiter ihre eigene Partei, um sich auf die kommenden Klassenkämpfe vorzubereiten.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 25. August 2013 statt.

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