Veranstaltungen der PSG und IYSSE

Die Rückkehr der Geschichte: Imperialismus, Krieg und Revolution im 20. und 21. Jahrhundert

25 Jahre nach dem Ende der DDR und der Auflösung der Sowjetunion steht Europa wieder am Rande eines Kriegs. Die vom Westen provozierte Krise in der Ukraine hat das Land in ein Blutbad gestürzt und eine militärische Eskalation zwischen der Nato und Russland ausgelöst.

Wie konnte es dazu kommen?

Um diese Frage zu beantworten, muss man die historischen, politischen und theoretischen Lehren aus dem vergangenen Jahrhundert ziehen. Alle ungelösten Probleme der Vergangenheit brechen wieder auf.

Das Buch »Die Russische Revolution und das unvollendete Zwanzigste Jahrhundert« zieht politisch Bilanz. Es erklärt die Bedeutung der russischen Oktoberrevolution und die Ursachen der stalinistischen Unterdrückung. Es befasst sich mit dem Aufstieg des amerikanischen Imperialismus, den Ursachen von zwei Weltkriegen, der Entstehung von Faschismus und Holocaust. Es verteidigt den Marxismus gegen seine Fälscher und Verleumder.

Der Autor David North ist Vorsitzender der Socialist Equality Party in den USA und Chefredakteur der World Socialist Web Site. Er spricht in Leipzig über diese historischen Fragen und stellt die deutsche Ausgabe seines Buchs vor.

Leipzig

13. März 2015, 18:00 Uhr
Universität Leipzig (Hörsaal 3)
Universitätsstraße 3
04109 Leipzig


Bankenrettung, Sozialkürzungen, Syrienkrieg: Die Linke als Partei des deutschen Imperialismus

Im Bundestagswahlkampf spricht sich die Linkspartei für eine Koalition mit der SPD und den Grünen aus. Sie signalisiert der herrschenden Elite damit, dass sie bereit steht, der Arbeiterklasse die nächste Runde sozialer Angriffe aufzuzwingen. Hervorgegangen aus der SED/PDS spielte sie in den Wendejahren eine Schlüsselrolle, um im Osten wieder den Kapitalismus einzuführen. Heute verteidigt sie, wie alle anderen bürgerlichen Parteien, den deutschen Imperialismus. Sie unterstützt die EU und einen Regimewechsel in Syrien. Ihre sozialen Phrasen sind reine Augenwischerei und dienen dazu eine unabhängige sozialistische Bewegung zu verhindern. Arbeiter müssen den Klassencharakter der Linkspartei verstehen und ihre eigene Partei aufbauen – die Partei für Soziale Gleichheit.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 15. September 2013 statt.

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80 Jahre nach der deutschen Katastrophe: Gegen Krieg und Diktatur!

Die Enthüllungen Edward Snowdens zeigen, dass auch in Deutschland die Infrastruktur eines Polizeistaats existiert. Immer neue Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen und imperialistische Kriege wie in Syrien vertragen sich nicht mit Demokratie. 1933 verhalfen die Eliten in Wirtschaft, Staat und Militär Hitler zur Macht, um die Arbeiterbewegung zu zerschlagen und den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten. Heute greifen sie wieder zu autoritären Herrschaftsmethoden und Krieg, um ihre Interessen zu verteidigen. Die Arbeiterklasse ist die einzige gesellschaftliche Kraft, die den Kampf gegen Krieg, Diktatur und Sozialabbau führen kann. Dazu muss sie sich unabhängig organisieren und braucht ein internationales sozialistisches Programm.

Bochum

Diese Veranstaltung fand bereits am 8. September 2013 statt.

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Hände Weg Von Syrien! Stoppt die Kriegstreiber!

Die Regierung Merkel und ihre Verbündeten bereiten in Syrien ein imperialistisches Verbrechen vor. Gestützt auf Lügen und Provokationen wollen sie ein weiteres Land im Mittleren Osten bombardieren. Die Behauptung, dies geschehe aus humanitären Gründen, um syrische Zivilisten zu schützen, ist eine Lüge. Während der Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen haben sie Hunderttausende Zivilisten getötet. Ihr wirkliches Ziel ist die Kontrolle über den Mittleren Osten, wo sich die Hälfte aller nachgewiesenen Erdölreserven der Welt befinden. Alle Parteien von CDU/CSU bis zur Linkspartei und große Teile der ehemaligen „Friedensbewegung“ unterstützen den Krieg. Die Partei für Soziale Gleichheit lehnt ihn bedingungslos ab und kämpft für den Aufbau einer internationalen Anti-Kriegsbewegung, die sich auf die Arbeiterklasse und ein sozialistische Programm stützt.

 

Frankfurt (Main)

Diese Veranstaltung fand bereits am 1. September 2013 statt.

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Revolution und Konterrevolution in Ägypten – die politischen Lehren

Die dramatischen Ereignisse in Ägypten zeigen die Notwendigkeit eines sozialistischen Programms und einer revolutionären Führung. Mehr als zwei Jahre nach dem Aufstand gegen die Mubarak-Diktatur versucht das Militär mit blutiger Gewalt die Uhr auf die Zeit vor dem Februar 2011 zurückzudrehen. Es stützt sich dabei auf liberale und pseudolinke Kräfte, die offen die Gewalt des Militärs unterstützen und ihren konterrevolutionären Charakter zeigen. In Ägypten wie in Europa brauchen Arbeiter ihre eigene Partei, um sich auf die kommenden Klassenkämpfe vorzubereiten.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 25. August 2013 statt.

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