Veranstaltungen der PSG und IYSSE

Warum wollen die deutschen Eliten wieder Krieg?

Die historischen und politischen Gründe für den erneuten Griff nach der Weltmacht

Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs rufen die politischen Eliten wieder nach Krieg und nach deutscher Führung in Europa und der Welt.

Anfang des Jahres verkündete Bundespräsident Gauck das Ende der militärischen Zurückhaltung. Seitdem wird diese Politik in die Tat umgesetzt. Die Bundesregierung hat den rechten Putsch in der Ukraine unterstützt und einen Wirtschaftskrieg mit Russland begonnen. Im Nahen Osten nutzt sie die Gräueltaten des Islamischen Staats, um ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen militärisch zu verteidigen. Sie bewaffnet die kurdischen Peschmerga im Nordirak und unterstützt die US-Luftschläge gegen Syrien. In den Medien findet eine beispiellose Kriegspropaganda statt.

Der deutsche Militarismus steht in der historischen und politischen Tradition des Kaiserreichs und des Nazi-Regimes. Der Widerstand dagegen muss sich auf ein Verständnis der Geschichte und der Lehren des 20. Jahrhunderts stützen: Der Kampf gegen Krieg ist untrennbar mit dem Kampf gegen seine Ursache, den Kapitalismus verbunden.

Es spricht: Peter Schwarz, Mitglied der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site (wsws.org).

Nimm Kontakt mit der PSG auf und unterstütze den Kampf gegen Krieg!

Köln

28. November 2014, 19:00 Uhr
Bürgerzentrum Ehrenfeld
Venloer Straße 429
50825 Köln

Leipzig

29. November 2014, 15:00 Uhr
Alte Nikolaischule (Aula)
Nikolaikirchhof 2
04109 Leipzig


Bankenrettung, Sozialkürzungen, Syrienkrieg: Die Linke als Partei des deutschen Imperialismus

Im Bundestagswahlkampf spricht sich die Linkspartei für eine Koalition mit der SPD und den Grünen aus. Sie signalisiert der herrschenden Elite damit, dass sie bereit steht, der Arbeiterklasse die nächste Runde sozialer Angriffe aufzuzwingen. Hervorgegangen aus der SED/PDS spielte sie in den Wendejahren eine Schlüsselrolle, um im Osten wieder den Kapitalismus einzuführen. Heute verteidigt sie, wie alle anderen bürgerlichen Parteien, den deutschen Imperialismus. Sie unterstützt die EU und einen Regimewechsel in Syrien. Ihre sozialen Phrasen sind reine Augenwischerei und dienen dazu eine unabhängige sozialistische Bewegung zu verhindern. Arbeiter müssen den Klassencharakter der Linkspartei verstehen und ihre eigene Partei aufbauen – die Partei für Soziale Gleichheit.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 15. September 2013 statt.

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80 Jahre nach der deutschen Katastrophe: Gegen Krieg und Diktatur!

Die Enthüllungen Edward Snowdens zeigen, dass auch in Deutschland die Infrastruktur eines Polizeistaats existiert. Immer neue Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen und imperialistische Kriege wie in Syrien vertragen sich nicht mit Demokratie. 1933 verhalfen die Eliten in Wirtschaft, Staat und Militär Hitler zur Macht, um die Arbeiterbewegung zu zerschlagen und den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten. Heute greifen sie wieder zu autoritären Herrschaftsmethoden und Krieg, um ihre Interessen zu verteidigen. Die Arbeiterklasse ist die einzige gesellschaftliche Kraft, die den Kampf gegen Krieg, Diktatur und Sozialabbau führen kann. Dazu muss sie sich unabhängig organisieren und braucht ein internationales sozialistisches Programm.

Bochum

Diese Veranstaltung fand bereits am 8. September 2013 statt.

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Hände Weg Von Syrien! Stoppt die Kriegstreiber!

Die Regierung Merkel und ihre Verbündeten bereiten in Syrien ein imperialistisches Verbrechen vor. Gestützt auf Lügen und Provokationen wollen sie ein weiteres Land im Mittleren Osten bombardieren. Die Behauptung, dies geschehe aus humanitären Gründen, um syrische Zivilisten zu schützen, ist eine Lüge. Während der Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen haben sie Hunderttausende Zivilisten getötet. Ihr wirkliches Ziel ist die Kontrolle über den Mittleren Osten, wo sich die Hälfte aller nachgewiesenen Erdölreserven der Welt befinden. Alle Parteien von CDU/CSU bis zur Linkspartei und große Teile der ehemaligen „Friedensbewegung“ unterstützen den Krieg. Die Partei für Soziale Gleichheit lehnt ihn bedingungslos ab und kämpft für den Aufbau einer internationalen Anti-Kriegsbewegung, die sich auf die Arbeiterklasse und ein sozialistische Programm stützt.

 

Frankfurt (Main)

Diese Veranstaltung fand bereits am 1. September 2013 statt.

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Revolution und Konterrevolution in Ägypten – die politischen Lehren

Die dramatischen Ereignisse in Ägypten zeigen die Notwendigkeit eines sozialistischen Programms und einer revolutionären Führung. Mehr als zwei Jahre nach dem Aufstand gegen die Mubarak-Diktatur versucht das Militär mit blutiger Gewalt die Uhr auf die Zeit vor dem Februar 2011 zurückzudrehen. Es stützt sich dabei auf liberale und pseudolinke Kräfte, die offen die Gewalt des Militärs unterstützen und ihren konterrevolutionären Charakter zeigen. In Ägypten wie in Europa brauchen Arbeiter ihre eigene Partei, um sich auf die kommenden Klassenkämpfe vorzubereiten.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 25. August 2013 statt.

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