Veranstaltungen der PSG

Stoppt den Völkermord an den Palästinensern!

Auf der ganzen Welt wurden Menschen Zeugen des furchtbaren Massakers, das die israelische Armee in den letzten beiden Monaten an der palästinensischen Bevölkerung verübt hat.

Der jetzige brüchige Waffenstillstand lässt das schiere Ausmaß des Kriegsverbrechens sichtbar werden. Der Gazastreifen, ein dicht besiedeltes Gebiet mit 1,8 Millionen Einwohnern, wurde in ein Trümmerfeld verwandelt. Sprecher von Hilfsorganisationen sind fassungslos: Zehntausende zerstörte Wohnungen, 1875 Tote und 9567 Verwundete, unter den Getöteten sind 430 Kinder.

Die Partei für Soziale Gleichheit wendet sich an alle Kriegsgegner, deren Gewissen es ihnen gebietet, nach den Ursachen für diese Katastrophe zu suchen und die politischen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Mit der Bombardierung des Gazastreifens reagieren die Machthaber in Israel auf drohende Aufstandsbewegungen sowohl im eigenen Land als auch in der gesamten Region. Sie können sich dabei auf die Unterstützung der US-amerikanischen und der europäischen Regierungen verlassen. Gerade hier in Deutschland werden Krieg und Militarismus wieder als legitime Mittel der Politik propagiert. Das Massaker in Gaza richtet sich gegen die Arbeiterklasse weltweit.

Seit Jahrzehnten leistet die palästinensische Bevölkerung Widerstand gegen ihre Unterdrücker. Doch die Politik der nationalen Bewegungen hat in eine Sackgasse geführt. Von der PLO bis zur Hamas suchten diese Bewegungen stets Unterstützung bei den arabischen Regimen, die ihre eigene Bevölkerung unterdrücken und die Palästinenser immer wieder ans Messer lieferten.

Es gibt keine nationale Lösung. Die Partei für Soziale Gleichheit tritt dafür ein, die Kämpfe der Arbeiter in der gesamten Region unter einer sozialistischen Perspektive zusammenzuschließen. Nur auf dieser Grundlage ist ein ernsthafter Widerstand gegen imperialistische Unterdrückung und Kriegsverbrechen möglich.

Berlin

14. August 2014, 19:00 Uhr
Arabisches Kulturinstitut
Reuterstraße 45, 12047 Berlin


Bankenrettung, Sozialkürzungen, Syrienkrieg: Die Linke als Partei des deutschen Imperialismus

Im Bundestagswahlkampf spricht sich die Linkspartei für eine Koalition mit der SPD und den Grünen aus. Sie signalisiert der herrschenden Elite damit, dass sie bereit steht, der Arbeiterklasse die nächste Runde sozialer Angriffe aufzuzwingen. Hervorgegangen aus der SED/PDS spielte sie in den Wendejahren eine Schlüsselrolle, um im Osten wieder den Kapitalismus einzuführen. Heute verteidigt sie, wie alle anderen bürgerlichen Parteien, den deutschen Imperialismus. Sie unterstützt die EU und einen Regimewechsel in Syrien. Ihre sozialen Phrasen sind reine Augenwischerei und dienen dazu eine unabhängige sozialistische Bewegung zu verhindern. Arbeiter müssen den Klassencharakter der Linkspartei verstehen und ihre eigene Partei aufbauen – die Partei für Soziale Gleichheit.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 15. September 2013 statt.

Aufzeichnung ansehen


80 Jahre nach der deutschen Katastrophe: Gegen Krieg und Diktatur!

Die Enthüllungen Edward Snowdens zeigen, dass auch in Deutschland die Infrastruktur eines Polizeistaats existiert. Immer neue Angriffe auf Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen und imperialistische Kriege wie in Syrien vertragen sich nicht mit Demokratie. 1933 verhalfen die Eliten in Wirtschaft, Staat und Militär Hitler zur Macht, um die Arbeiterbewegung zu zerschlagen und den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten. Heute greifen sie wieder zu autoritären Herrschaftsmethoden und Krieg, um ihre Interessen zu verteidigen. Die Arbeiterklasse ist die einzige gesellschaftliche Kraft, die den Kampf gegen Krieg, Diktatur und Sozialabbau führen kann. Dazu muss sie sich unabhängig organisieren und braucht ein internationales sozialistisches Programm.

Bochum

Diese Veranstaltung fand bereits am 8. September 2013 statt.

Aufzeichnung ansehen


Hände Weg Von Syrien! Stoppt die Kriegstreiber!

Die Regierung Merkel und ihre Verbündeten bereiten in Syrien ein imperialistisches Verbrechen vor. Gestützt auf Lügen und Provokationen wollen sie ein weiteres Land im Mittleren Osten bombardieren. Die Behauptung, dies geschehe aus humanitären Gründen, um syrische Zivilisten zu schützen, ist eine Lüge. Während der Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen haben sie Hunderttausende Zivilisten getötet. Ihr wirkliches Ziel ist die Kontrolle über den Mittleren Osten, wo sich die Hälfte aller nachgewiesenen Erdölreserven der Welt befinden. Alle Parteien von CDU/CSU bis zur Linkspartei und große Teile der ehemaligen „Friedensbewegung“ unterstützen den Krieg. Die Partei für Soziale Gleichheit lehnt ihn bedingungslos ab und kämpft für den Aufbau einer internationalen Anti-Kriegsbewegung, die sich auf die Arbeiterklasse und ein sozialistische Programm stützt.

 

Frankfurt (Main)

Diese Veranstaltung fand bereits am 1. September 2013 statt.

Aufzeichnung ansehen


Revolution und Konterrevolution in Ägypten – die politischen Lehren

Die dramatischen Ereignisse in Ägypten zeigen die Notwendigkeit eines sozialistischen Programms und einer revolutionären Führung. Mehr als zwei Jahre nach dem Aufstand gegen die Mubarak-Diktatur versucht das Militär mit blutiger Gewalt die Uhr auf die Zeit vor dem Februar 2011 zurückzudrehen. Es stützt sich dabei auf liberale und pseudolinke Kräfte, die offen die Gewalt des Militärs unterstützen und ihren konterrevolutionären Charakter zeigen. In Ägypten wie in Europa brauchen Arbeiter ihre eigene Partei, um sich auf die kommenden Klassenkämpfe vorzubereiten.

Berlin

Diese Veranstaltung fand bereits am 25. August 2013 statt.

Aufzeichnung ansehen