Grundeinkommen

Seit Jahren werden die Löhne gekürzt, um die Profite zu steigern. Mit der Einführung der Hartz-Gesetze vor zehn Jahren hat die damalige rot-grüne Bundesregierung einen ständig wachsenden Billiglohn-Sektor geschaffen.

Immer mehr Arbeiter verdienen trotz eines Vollzeitjobs so wenig, dass sie auf Hartz IV angewiesen sind. Die wachsende Armut hat katastrophale Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft.

Die PSG fordert ein Grundeinkommen in Höhe von 1.500 Euro monatlich für jeden, finanziert aus Steuererhöhungen für die Reichen und Superreichen.

Die Behauptung, es sei kein Geld da, ist unwahr. Trotz Finanzkrise nimmt die Zahl der Millionäre und Milliardäre zu. Allein in Deutschland wurde die Zahl der Millionäre im Juni diesen Jahres mit 924.000 angegeben, 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als je zuvor. Nur fünf Prozent des Vermögens dieser Superreichen würden genügen, um einen Großteil der gesellschaftlichen Probleme zu lösen.

Die PSG fordert daher neben einem Grundeinkommen auch ein Höchsteinkommen. Die Spitzeneinkommen müssen begrenzt werden: 20.000 Euro im Monat sind genug!