Kandidaten der SGP zur Bundestagswahl 2017

Die Sozialistische Gleichheitspartei hat zur Bundestagswahl im September zwei Landeslisten (Berlin und NRW) sowie einige Direktkandidaten aufgestellt. Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs steht die Opposition gegen Krieg und Militarismus und das Eintreten für eine revolutionäre, sozialistische Perspektive.

Kandidaten der Landesliste Berlin

Christoph Vandreier (36) ist stellvertretender Vorsitzender der SGP und arbeitet in der Redaktion der World Socialist Web Site. Seine Schwerpunkte sind dabei die politische Entwicklung in Südosteuropa und Fragen der Wissenschaft. Er stieß schon jung zur trotzkistischen Bewegung und leitet die Arbeit der International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) in Deutschland. Vandreier hat einige Jahre als Psychologe in der Berliner Drogenhilfe gearbeitet und in diesem Gebiet geforscht. Er kandidiert als Direktkandidat in Berlin-Tempelhof-Schöneberg (Wahlkreis 81). Vandreier auf Twitter oder Facebook folgen.

Endrik Bastian (53) ist Krankenpfleger und Mitglied im Parteivorstand der SGP. Aufgewachsen in der DDR trat er wenige Jahre nach deren Zusammenbruch der trotzkistischen Bewegung bei und leitet heute die Arbeit des Berliner Landesverbandes der SGP. Schon mehrere Male vertrat er die Partei als Kandidat bei Bundestagswahlen. Bastian ist Vater dreier Kinder und lebt in Berlin. Er kandidiert als Direktkandidat in Leipzig (Wahlkreis 152).

Andreas Niklaus (56) arbeitet seit 25 Jahren bei der BVG – zur Zeit als Busfahrer. Bei der BVG S-Bahn war er 1996 bis 1998 Personalrat und setzte sich gegen die Politik der Privatisierung ein, die von den Gewerkschaften befürwortet wurde. Er kämpfte gegen Arbeitshetze, Krankenrückkehrgespräche und andere Angriffe auf die Arbeiterrechte. Niklaus lebt im Wedding und hat zwei Kinder. Er kandidiert als Direktkandidat in Berlin-Mitte (Wahlkreis 75).

Kandidaten der Landesliste Nordrhein-Westfalen

Ulrich Rippert (66) ist Vorsitzender der SGP und Gründungsmitglied des Bunds Sozialistischer Arbeiter (BSA) – des Vorläufers der SGP. Er ist seit 47 Jahren in der trotzkistischen Bewegung aktiv und Mitglied der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site. Rippert hat bereits in mehreren Bundestags- und Europawahlen kandidiert. Er ist Vater zweier Töchter und lebt in Berlin-Tempelhof.

Dietmar Gaisenkersting (50) ist Mitglied des Parteivorstands der SGP und leitet die Arbeit der Partei in Nordrhein-Westfalen. Er ist in der Zeit des Zusammenbruchs des Stalinismus und dem Fall der Mauer 1989 Mitglied der trotzkistischen Bewegung geworden und schreibt regelmäßig für die World Socialist Web Site. In mehreren Europa- und Bundestagswahlen hat Dietmar die SGP vertreten. Im Ruhrgebiet aufgewachsen lebt und arbeitet er heute als Diplom-Pädagoge in Duisburg und hat zwei erwachsene Söhne.

Elisabeth Zimmermann-Modler (60) ist Mitglied des Parteivorstands der SGP und seit 1975 Mitglied der trotzkistischen Bewegung. Sie hat sich der Vierten Internationale vor allem wegen deren internationaler sozialistischer Perspektive angeschlossen und weil sie entschlossen ist, eine Wiederkehr der Nazi-Verbrechen und Weltkrieg zu verhindern. Zimmermann-Modler schreibt regelmäßig für die World Socialist Web Site zu Armut, Entwicklungen in Betrieb und Gewerkschaft sowie zu den Verbrechen der Wehrmacht und zur Flüchtlingspolitik. Sie hat mehrmals bei Bundestags- und Europawahlen für die SGP kandidiert. Sie arbeitet als Sachbearbeiterin im Vertrieb und lebt in Duisburg.

Direktkandidaten

Marianne Arens (65) ist Mitarbeiterin der nationalen Redaktion der World Socialist Web Site. Sie gehört der trotzkistischen Bewegung seit 1973 an. In Frankfurt am Main, wo sie bisher als technische Zeichnerin für mehrere Unternehmen tätig war, lebt sie seit 38 Jahren. Arens ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Sie kandidiert als Direktkandidatin in Frankfurt am Main (Wahlkreis 182).