Wer ist die Partei für Soziale Gleichheit?

Die Partei für Soziale Gleichheit ist die deutsche Sektion der Vierten Internationale. Sie strebt die Vereinigung der arbeitenden Bevölkerung aller Länder in einer gemeinsamen Partei an, um die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nach sozialistischen Idealen zu ermöglichen.

Hauptorgan der PSG ist die World Socialist Web Site, die täglich in mehreren Sprachen aktualisiert wird. Dort finden Sie umfassende Informationen: Stellungnahmen zu aktuellen weltpolitischen Entwicklungen, Hintergrundmaterial, historische Dokumente, Film- und Buchkritiken, und vieles mehr. Die World Socialist Web Site, die mittlerweile zu den meistgelesenen Internet-Publikationen zählt, ist das politische Zentrum unserer Weltbewegung.

Die Partei für Soziale Gleichheit wurde im Frühjahr 1997 gegründet. Sie ging aus dem Bund Sozialistischer Arbeiter hervor, der im Jahr 1971 entstanden war. Auch die anderen Sektionen der Vierten Internationale vollzogen Mitte der neunziger Jahre eine Neuformierung als Parteien, um sich in ihrer Programmatik und Organisation auf die geänderten Verhältnisse einzustellen.

In den gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Umwälzungen sieht die Vierte Internationale die Voraussetzungen für die Verwirklichung ihrer Ziele. Die Globalisierung vereint die arbeitende Bevölkerung auf der ganzen Welt in einem einzigen Produktionsprozess. Die ehemaligen, national basierten Arbeiterbürokratien - Stalinismus und Sozialdemokratie - treten selbst die einfachsten Tagesinteressen der abhängig Beschäftigten mit Füßen. Weltweit zerbricht die Gesellschaft in eine kleine reiche Minderheit auf dem einen und eine entrechtete, verarmende Mehrheit auf dem anderen Pol.

Die Vierte Internationale wurde im Jahr 1938 gegründet. Sie ging aus dem Kampf hervor, den die Linke Opposition unter Leo Trotzki seit 1923 gegen den Aufstieg des Stalinismus geführt hatte. Der stalinistische Apparat entriss der Arbeiterklasse in der Sowjetunion die politische Macht und verriet die Ziele der Revolution von 1917. Im eigenen Land ließ er in den dreißiger Jahren eine ganze Generation von Marxisten hinrichten. Auf internationaler Ebene brachte er der sozialistischen Bewegung Niederlagen bei, die in Krieg und Faschismus mündeten.

Der Zusammenbruch der stalinistischen Regierungen seit 1989 hat die Standpunkte der Vierten Internationale bestätigt. Fünfzehn Jahre, nachdem sich diese Nomenklatura zu Mafiosi und brutalen Ausbeutern gemausert hat, macht die Sozialdemokratie eine parallele Entwicklung durch: Sie hat die Verteidigung der Arbeiter im Rahmen des Kapitalismus aufgegeben und ist dazu übergegangen, alle sozialen Errungenschaften und fortschrittlichen Reformen zu zerstören.

Das Scheitern von Sozialdemokratie und Stalinismus bedeutet, dass die arbeitenden Menschen auf der ganzen Welt einen neuen Weg zur Verteidigung ihrer Lebensinteressen finden können. Als Sektion der Vierten Internationale steht die Partei für Soziale Gleichheit für die internationale Einheit und politische Unabhängigkeit der Arbeiterklasse. Sie sagt allen sich als links bezeichnenden Organisationen den Kampf an, die in der einen oder anderen Form am Rockzipfel der SPD oder der Nachfolgeorganisationen des Stalinismus hängen.